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Die Deutsche Eiche ist gefallen?!

Wenn man den zahlreichen Gerüchten und Aussagen diverser Lokalpolitiker_innen aus Ostsachsen Glauben schenken darf, dann ist die Neonazi – Location „Deutsche Eiche“ in Geheege (Rothenburg bei Görlitz) geschlossen. Der Betreiber der Diskothek war bis zuletzt der Neonazi – Aktivist und ehemalige NPD – Stadtrat Steffen Hentschel. Er soll die Deutsche Eiche und auch seinen Bau – Betrieb durch wirtschaftliches Unvermögen selbst gefällt haben. Angeblich würde ein Insolvenzverfahren laufen. Über die Gründe kann man spekulieren. Seine Konzerte liefen bzgl. Zuschauerzahlen und der hohen Eintrittsgelder und Getränkepreise nicht so schlecht, dass man eine Insolvenz hätte erwarten können.
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Einschätzung zum Wochenende [Antifalausitz]

Görlitz
Am 28. April fand im Görlitzer Studentenclub „Basta“ eine Soliveranstaltung für die Kampagne „Switchoff! Weg mit dem Nazisounddreck!“ statt. 21:30 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Vortrag, indem die Hintergründe und Ziele der Kampagne benannt wurden. Etwa 80 interessierte Menschen warten gekommen um sich zu informieren.
Das Ziel der jetzt gestarteten Kampagne wurde deutlich benannt. (1) „Wir werden über die nicht hinnehmbaren Zustände in Ostsachsen berichten. Den Normalisierungszustand aufbrechen, den öffentlichen Diskurs um das Nazisounddreckzentrum wieder beleben und aufrechterhalten und der Nazilocation „Zur Deutschen Eiche„ ein längst überfälliges Ende bereiten!“
In der Öffentlichkeit wollen die Menschen, die hinter der Aktion stecken, die Gesellschaft sensibilisieren, denn derartige Freiräume für Nazis dienen nicht nur der Vernetzung neonazistischer Gruppen, von denen es in Ostsachsen mehr als genug gibt, sie haben auch eine enorme finanzielle Bedeutung für die Strukturen vor Ort. Besorgniserregend ist aber auch die infrastrukturelle Unterstützung regionaler Betriebe wie Taxiunternehmen, die als Shuttle-Service dienen oder Getränkelieferanten, die seit Jahren nichts verwerfliches an der Unterstützung menschenverachtender Ideologien sehen.
Zum Hintergrund: Tief in der ostsächsischen Provinz, in Rothenburg O.L., hat sich seit mehreren Jahren eine der wichtigsten sächsischen Austragungsorte für Neonazi-Konzerte etabliert. . Außerdem stellt sie einen unbehelligten Rückzugsort für überregionalen, ja sogar internationalen Austausch neonazistischer Gruppen dar. Die ehemalige Gaststätte „Zur Deutschen Eiche“ im Ortsteil Geheege.
Eigentümer und Betreiber der Location ist Steffen Hentschel. Er ist gleichzeitig, wenn auch weitgehend inaktiver, Stadtrat in Rothenburg O.L.. Ende 2011 trat er aufgrund interner Differenzen der NPD aus.

Im Anschluss der Kampagnenvorstellung gab es eine Versteigerung und ein Konzert mit „Sookee“ (2), bekannt für emanzipatorischen Rap aus Berlin und der bekannten Rostocker Band „Feine Sahne Fischfilet“ (3). Die Einnahmen daraus kamen umfänglich der Kampagne, die unter der Internetseite switchoff.blogsport.de zu finden ist, zugute. Ebenso wurden von der Antifa Lausitz 50 Euro für die Kampagne übergeben.
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Stuff [Update]


Ab jetzt könnt ihr bei uns Material zur Kampagne bestellen. Schreibt uns dazu einfach eine Email mit der gewünschten Menge an Flyern, Stickern und Plakaten. Natürlich könnt ihr euch auch am 28.4 im Basta / Görlitz mit Material eindecken!

Worum gehts ? Kurze Einleitung zur Kampagne.

Seit mittlerweile 3 Jahren finden im ostsächsichen Geheege (Stadt Rothenburg) regelmäßig neonazistische Konzerte statt.
Die ehemalige Dorfdisko „Zur Deutschen Eiche“ dient dabei als Veranstaltungsort und Treffpunkt regionaler und überregionaler Nazis. Betrieben wird sie von Steffen Hentschel, der bis Dezember 2011 NPD-Mitglied war, die Partei aufgrund interner Differenzen aber verlassen hat. Er hat es geschafft in Ostsachsen einen der wichtigsten bundesweiten Anlaufpunkte für Nazis aller Couleur zu etablieren. So fanden ab Frühling 2009 mindestens 40 Konzerte statt , die Besucher_innenzahl schwankt dabei zwischen 80 bei kleineren Liedermacherabenden und 1400 Nazis bei rechten Großveranstaltungen, wie am 12.11.2011, als die Neonazigröße Lunikoff mit seiner Band ein Solidaritätskonzert für den verurteilten SS-Kriegsverbrecher Erich Priebke gab.
Solche Veranstaltungen dienen nicht nur der Vernetzung neonazistischer Gruppen, von denen es in Ostsachsen mehr als genug gibt, sie haben auch eine enorme finanzielle Bedeutung für die Strukturen vor Ort. Besorgnis-erregend ist aber auch die infrastrukturelle Unterstützung regionaler Betriebe wie Taxiunternehmen, die als Shuttleservice dienen oder Getränkelieferanten, die seit Jahren nichts verwerfliches an der Unterstützung menschenverachtender Ideologien sehen.
Pünktlich zum 3-Jährigen bestehen hat sich die Kampagne „Switch Off – Weg mit dem Nazisounddreck„ gegründet, um über die nicht hinnehmbaren Zustände in Ostsachsen zu berichten und der Nazilocation „Zur Deutschen Eiche„ ein längst überfälliges Ende zu bereiten!

Wir fordern ein Ende des kollektiven Bagatellisierens neonazistischer Umtriebe in Ostsachsen und sagen, die „Deutsche Eiche“ ist fällig!

>Switch Off! Weg mit dem Nazisounddreck!<

Soliparty